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Einsteiger · etwa 15 Minuten

DXF in G-Code konvertieren

Mit Browser2CAM wandelst du eine DXF-Zeichnung direkt im Browser in CNC-G-Code um. Die Datei bleibt dabei lokal auf deinem Gerät. Dieses Tutorial zeigt den vollständigen Ablauf anhand der demo.dxf.

Eigene DXF in G-Code konvertieren ↗
DXFKonturfräsenSimulationG-Code
Beispieldateidemo.dxf · 90 × 60 mm
BenötigtEin passender Schaftfräser und deine Maschinendaten
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demo.dxf öffnen

Öffne Browser2CAM. Klicke auf der Startseite unter der großen Schaltfläche auf demo.dxf. Damit verwendest du exakt dieselbe Zeichnung wie in diesem Tutorial.

  1. Auf demo.dxf klicken.
  2. Warten, bis die DXF-Vorschau und der Importdialog erscheinen.
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DXF-Einstellungen prüfen und importieren

Browser2CAM erkennt die Zeichnung als 90 × 60 mm. Für die Beispieldatei bleiben Zeichnungseinheit mm, Maßstab 100 % und Drehung 0°.

  1. Zeichnungseinheit auf mm lassen.
  2. Maßstab 100 % kontrollieren.
  3. Eine sinnvolle Fertigteildicke für dein Übungsstück eintragen.
  4. Oben im Seitenpanel auf DXF importieren klicken.
DXF-Importvorschau der demo.dxf mit Importeinstellungen
Die Importvorschau zeigt die demo.dxf mit 90 × 60 mm, Maßstab 100 % und 10 mm Fertigteildicke.
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Einrichtung prüfen

Öffne oben Einrichtung. Die Fertigteildicke wird aus dem DXF-Import übernommen. Kontrolliere außerdem Sicherheitshöhe, Anfahrhöhe und Anfahrvorschub.

  1. Fertigteildicke mit deinem Werkstück vergleichen.
  2. Sicherheitshöhe so wählen, dass Spannmittel sicher überfahren werden.
  3. Anfahrhöhe und Anfahrvorschub auf deine Maschine abstimmen.
  4. Bei Bedarf Werkstücknullpunkt wählen und den gewünschten Standardfangpunkt anklicken.
Einrichtungsdialog mit Werkstücknullpunkt, Fertigteildicke, Sicherheitshöhe, Anfahrhöhe und Anfahrvorschub
Im Bereich „Einrichtung“ werden Werkstücknullpunkt und projektweite Höhen eingestellt. Das Beispiel zeigt 3 mm Fertigteildicke, 10 mm Sicherheitshöhe, 1 mm Anfahrhöhe und 1000 mm/min Anfahrvorschub.
Die roten Koordinatenachsen zeigen den aktiven Werkstücknullpunkt. Alle Bearbeitungstiefen beziehen sich später darauf.
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Außenkontur auswählen

Schließe das Einrichtungsfenster und wechsle in die Draufsicht. Lasse die Geometrieauswahl auf Automatisch. Damit wird mit einem Klick eine zusammenhängende geschlossene Kontur ausgewählt.

  1. Oben die Ansicht Oben wählen.
  2. Geometrieauswahl auf Automatisch lassen.
  3. Die äußere Kontur anklicken – sie wird grün.
  4. Prüfen, dass nur die gewünschte geschlossene Außenkontur grün hervorgehoben ist. Mit X lässt sich eine falsche oder nicht mehr benötigte Geometrieauswahl abwählen.
  5. Mit + Bearbeitung eine Bearbeitung anlegen.
Browser2CAM-Geometrieauswahl mit aktivierter Einstellung Automatisch
Die Geometrieauswahl bleibt auf „Automatisch“.
Grün hervorgehobene Außenkontur der demo.dxf
Nach dem Anklicken wird die vollständig ausgewählte Außenkontur grün dargestellt.
Schaltflächen X und + Bearbeitung in Browser2CAM
Mit „+ Bearbeitung“ wird für die ausgewählte Kontur eine neue Bearbeitung angelegt. Mit „X“ wird die aktuelle Geometrieauswahl abgewählt.
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Konturbearbeitung anlegen

Wir benennen die Bearbeitung, wählen einen Fräser und tragen die Schnittdaten ein. In diesem Beispiel verwenden wir einen 6-mm-VHM-Schaftfräser und die Bearbeitungsart Kontur.

  1. Als Namen beispielsweise Meine erste Konturbearbeitung eintragen.
  2. Unter Fräser / Werkzeug den 6-mm-VHM-Schaftfräser auswählen.
  3. Vorschub XY, Rampenvorschub und Drehzahl passend zu Fräser, Material und Maschine eingeben.
  4. Unter Bearbeitungsart die Kontur wählen.
  5. Die Bahnlage Außen wählen.
  6. Als Eintauchstrategie Rampe und als Rampenwinkel 3° einstellen.
  7. Die Starthöhe auf 0 mm, die Frästiefe auf −3 mm und die Zustellung je Durchgang auf −1 mm einstellen. Daraus ergeben sich drei Durchgänge.
  8. Zum Abschluss auf Bearbeitung anlegen klicken.
Grunddaten der ersten Konturbearbeitung mit 6-mm-Fräser, Vorschüben und Drehzahl
Bearbeitungsname, 6-mm-Fräser, Vorschübe und Drehzahl werden im Bearbeitungsdialog festgelegt.
Kontureinstellungen mit Bahnlage Außen, Eintauchstrategie Rampe und Rampenwinkel 3 Grad
Für die Außenkontur werden Bahnlage „Außen“, Eintauchstrategie „Rampe“ und 3° Rampenwinkel verwendet.
Höheneinstellungen der Konturbearbeitung mit Starthöhe 0 Millimeter, Frästiefe minus 3 Millimeter und Zustellung minus 1 Millimeter
Mit Starthöhe 0 mm, Frästiefe −3 mm und Zustellung −1 mm wird die Kontur in drei Durchgängen gefräst.
Die gezeigten Schnittdaten sind Beispielwerte. Verwende Werte, die zu deinem realen Fräser, Werkstoff und deiner Maschine passen. Der Fräserradius entscheidet, wo die Werkzeugmittelbahn liegt. Kontrolliere deshalb unbedingt, dass Außen gewählt ist.
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Fräsbahn-Vorschau prüfen

Nach dem Anlegen erscheint die Vorschau der berechneten Fräsbahn im Arbeitsraum. Rechts wird die erstellte Bearbeitung angezeigt.

  1. Prüfen, ob die orange Fräsbahn außen um die Kontur verläuft.
  2. Den mit S markierten Startpunkt bei Bedarf mit der Maus an eine geeignete Stelle der Kontur verschieben.
  3. Kontrollieren, ob rechts die Bearbeitung mit der Bearbeitungsart Kontur und den Tiefen von 0 bis −3 mm aufgeführt ist.
  4. Den gesamten Bahnverlauf einschließlich aller drei Tiefendurchgänge prüfen.
Vorschau der orangefarbenen Fräsbahn mit verschiebbarem Startpunkt S und der erstellten Konturbearbeitung im rechten Seitenpanel
Die orange Fräsbahn wird mit der korrigierten Materialdicke als Vorschau dargestellt. Der Startpunkt S lässt sich mit der Maus verschieben; rechts ist die erstellte Bearbeitung sichtbar.
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Bearbeitung simulieren

Mit der Schaltfläche mit dem blauen Play-Symbol lässt sich die einzelne Bearbeitung simulieren. Sie befindet sich direkt auf der Bearbeitungskarte im rechten Seitenpanel.

  1. Bei Meine erste Konturbearbeitung auf das blaue Play-Symbol klicken.
    Bearbeitungskarte Meine erste Konturbearbeitung mit blauem Play-Button für die Simulation
    Der Play-Button auf der Bearbeitungskarte startet die Simulation dieser Bearbeitung.
  2. Alle drei Durchgänge bis zum Ende abspielen.
  3. Auf Kollisionen, unerwartete Leerwege und falschen Materialabtrag achten.
  4. Bei einem Fehler zur Bearbeitung zurückkehren, Werte ändern und erneut simulieren.
Simulation der Außenkontur mit Fräser und grün dargestelltem Werkstück
In der Simulation werden Werkzeugbewegung und Materialabtrag der Konturbearbeitung sichtbar. Spiele alle drei Durchgänge vollständig ab.
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G-Code erzeugen

Über die Schaltfläche mit dem Code-Symbol erzeugst du den G-Code für die Bearbeitung. Dabei wird der aktuell eingestellte Postprozessor verwendet.

Schaltfläche mit Code-Symbol zum Erzeugen des G-Codes
Mit dem Code-Symbol wird der G-Code erzeugt.

Falls du den Postprozessor ändern möchtest, klicke auf das Männchen-Symbol. Die Einstellungen findest du unter Maschinen verwalten.

Persönliche Einstellungen hinter dem Männchen-Symbol mit dem Bereich Maschine und der Schaltfläche Maschinen verwalten
Die Maschinenverwaltung befindet sich hinter dem Männchen-Symbol.

Fertig – letzte Kontrolle

  • Richtige Maschine und richtiger Postprozessor aktiv
  • Werkstücknullpunkt stimmt mit der realen Aufspannung überein
  • Werkzeugdurchmesser, Schneidenlänge und Ausspannung stimmen
  • Drehzahl, Vorschübe und Zustellungen passen zu Material und Maschine
  • Simulation vollständig und ohne unerwarteten Materialabtrag geprüft
  • G-Code manuell kontrolliert und Trockenlauf eingeplant

Jetzt selbst DXF in G-Code konvertieren

Öffne Browser2CAM und wähle auf der Startseite demo.dxf oder importiere deine eigene DXF-Datei. Dieses Tutorial bleibt dabei in seinem eigenen Tab geöffnet.

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